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...Die Netz-Etikette...

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Das Internet besteht nicht nur aus Kabeln und Computern, sondern vor allem aus mehreren Millionen Menschen in aller Welt, die das Internet dazu nutzen, um Informationen auszutauschen. In dieser Gemeinschaft ist es nötig, gewisse Regeln einzuhalten.



  • 1. Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt !

    Die meisten Leute denken in dem Augenblick, wo sie ihre Artikel und Mails verfassen, leider nicht daran, dass die Nachrichten nicht ausschließlich von Computern gelesen werden, sondern auch von (anderen?) Lebewesen, in erster Linie von Menschen.
    Denk stets daran und lasse Dich nicht zu verbalen Ausbrüchen hinreißen. Bedenke: je ausfallender und unhöflicher Du Dich gebärdest, desto weniger Leute sind bereit, Dir zu helfen, wenn Du einmal etwas brauchst.
    Eine einfache Faustregel:
    Schreibe nie etwas, was Du dem Adressaten nicht auch vor anderen Leuten ins Gesicht sagen würdest.


  • 2. Erst lesen, dann denken, dann posten.

    Die Gefahr von Missverständnissen ist bei einem geschriebenen, computerisierten Medium besonders hoch. Vergewissere Dich mehrmals, dass der Autor des Artikels, auf den Du antworten willst, auch das gemeint hat, was Du denkst. Insbesondere solltest Du darauf achten, ob nicht vielleicht Sarkasmus oder eine ähnliche Abart des Humors :-) benutzt wurde, ohne ihn mit Smilies zu kennzeichnen.


  • 3. Fasse Dich kurz.

    Niemand liest gerne Artikel, die mehr als 50 Zeilen lang sind. Denk daran, wenn Du Artikel verfasst. Nebenbei: es empfiehlt sich, die Länge der eigenen Zeilen unter etwa 70 Zeichen zu halten.


  • 4. Deine Artikel sprechen für Dich. Sei stolz auf Sie.

    Die meisten Leute aus dem Netz kennen und beurteilen Dich nur über das, was Du in Artikeln oder Mails schreibst. Versuche daher, Deine Artikel leicht verständlich und möglichst ohne Rechtschreibfehler zu verfassen.
    Bedenke, dass Dein Anliegen nicht rüberkommt, wenn es nicht einmal den elementaren Anforderungen an Stil, Form und Niveau genügt.
    Bedenke bitte auch: Vielleicht lesen Deine zukünftigen Kollegen oder Dein zukünftiger Chef mit. Vorurteile bilden sich leicht.


  • 5. Nimm Dir Zeit, wenn Du einen Artikel schreibst

    Einige Leute denken, es würde ausreichen, einen Artikel in zwei Minuten in den Rechner zu hacken. Besonders im Hinblick auf die vorangegangenen Punkte ist das aber kaum möglich. Du solltest Dir Zeit nehmen, um einen Artikel zu verfassen, der auch Deinen Ansprüchen genügt.


  • 6. Vernachlässige nicht die Aufmachung Deines Artikels

    Es ist natürlich nicht zwingend, einen Schreibmaschinenkurs mitgemacht zu haben, jedoch ist es ratsam, sich mit den wichtigsten der "Regeln für Maschinenschreiben" (z. B. DIN 5008) vertraut zu machen.
    Darüber hinaus sollten Punkte und Kommata selbstverständlich sein; durch Groß- und Kleinschreibung wird der Text leserlicher. Absätze lockern den Text auf, wenn sie alle paar Zeilen eingeschoben werden.


  • 7. Achte auf die „Betreff“-Zeile.

    Wenn Du einen Artikel verfasst, achte bitte besonders auf den Inhalt der "Betreff:"-Zeile. Hier sollte in kurzen Worten (möglichst unter 40 Zeichen) der Inhalt des Artikels beschrieben werden, so dass ein Leser entscheiden kann, ob er von Interesse für ihn ist oder nicht.


  • 8. Vorsicht mit Humor und Sarkasmus

    Achte darauf, dass Du Deine sarkastisch gemeinten Bemerkungen so kennzeichnest, dass keine Missverständnisse provoziert werden. Bedenke: in einem schriftlichen Medium kommt nur sehr wenig von der Mimik und Gestik rüber, die Du bei persönlichen Gesprächen benützen würdest.
    Im Netz gibt es für diesen Zweck eine ganze Reihe von Symbolen, die sogenannten Smilies.


  • 9. Kürze den Text, auf den Du Dich beziehst

    Mach es Dir zur Angewohnheit, nur gerade so viel Originaltext stehen zu lassen, dass dem Leser der Zusammenhang nicht verloren geht. Das ist a) wesentlich leichter zu lesen und zu verstehen und b) keine Verschwendung von Ressourcen.
    Lass den Originaltext aber auch nicht ganz weg! Der Leser Deines Artikels hat den Artikel, auf den Du Dich beziehst, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr exakt in Erinnerung und hat ohne weitere Anhaltspunkte große Mühe, den Sinn Deiner Ausführungen zu erkennen.


  • 10. Benutze Mail, wo immer es geht

    Wenn Du dem Autor eines Artikels etwas mitteilen willst, überlege bitte genau, ob dafür nicht eine simple Mail ausreicht.
    Ein Beispiel: Spätestens dann, wenn hitzige Diskussionen schließlich in wüste Beschimpfungsorgien ausarten, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die Diskussion niemanden außer die Streithähne interessiert.
    Generell gilt: Wenn Du etwas mitteilen willst, das auch viele andere Leute interessieren könnte, benutze die Foren. Anderenfalls ist eine Mail sicherlich ausreichend.


  • 11. Gib eine Sammlung Deiner Erkenntnisse weiter

    Wenn Du eine Frage an die Netzgemeinde gestellt hast, und darauf Antworten per Mail bekommen hast, welche evtl. auch andere Leute interessieren könnten, dann fass die Ergebnisse (natürlich gekürzt) zusammen und lass damit auch das Netz von Deiner Frage profitieren.


  • 12. Achte auf die gesetzlichen Regelungen

    Es ist völlig legal, kurze Auszüge aus urheberrechtlich geschützten Werken zu informationellen Zwecken zu posten. Was darüber hinaus geht, ist illegal. Zu den urheberrechtlich geschützten Werken gehören unter anderem Zeitungsartikel, Liedtexte, Programme, Bilder etc. Ebenfalls illegal ist es, mit Wort und/oder Bild zu Straftaten aufzurufen oder zumindest Anleitungen dafür zu liefern.
    Achte darauf, dass Du mit Deinem Artikel keine Gesetze mißachtest und bedenke, dass sich evtl. jeder strafbar macht, der solche Informationen auf dem eigenen Rechner hält und anderen zugänglich macht.


  • 13. Kommerzielles

    Ein gewisses Maß an kommerziellen Informationen wird auf dem Netz gerne toleriert, z.B. Adressen von Firmen, die ein bestimmtes Produkt anbieten, nachdem jemand danach gefragt hat. Als unverschämt wird dagegen die Verbreitung von reinen Werbeinformationen angesehen, insbesondere, wenn sie ein gewisses Volumen überschreiten.
    Bedenke: Dies ist ein nichtkommerzielles Netz, und nicht jeder will Übertragungskosten für Werbung bezahlen.


  • 14. „DU“ oder „SIE“

    Aus der Deutschsprachigkeit der "de.*"-Hierarchie erwächst die Frage, ob man andere Netzteilnehmer in Artikeln und Mails "duzen" oder "siezen" sollte. Dafür gibt es keine allgemeingültige Regel; es hat sich jedoch eingebürgert, den Anderen mit "Du" anzureden. 99,9 % der Teilnehmer in der "de.*"-Hierarchie finden das auch völlig in Ordnung und würden es als eher absonderlich ansehen, wenn sie auf einmal gesiezt werden würden.




    Wir bitten alle Besucher unserer Seite, sich, im Sinne eines fairen Miteinanders, an diese allgemein gültigen Punkte zu halten.








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    Publiziert am: 30.05.2003 (2869 mal gelesen)

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